2013 gründen die Schauspieler Steffen Fischer, Gudrun Haupt

und Sabine Quiske, gemeinsam mit dem Dramaturgen und Regisseur

Achim Haag, das „ensemble déjà-vu“. Die Mitglieder

blicken zurück auf langjährige Erfahrungen in der freien Theaterszene

von Bonn und Hamburg.

 

Ein minimalistisches Bühnenbild, eine dichte Handlung und eine

psychologische Auslotung der einzelnen Figuren bestimmen die

Inszenierungen des „ensemble déjà-vu“. In ihrer Konzentration aufs

Wesentliche verweisen sie auf das Konzept des polnischen Theatertheoretikers

Jerzy Grotowski, dem die „spürbare, unmittelbare,

‚lebendige‘ Kommunikation zwischen Schauspieler und Publikum“

wichtiger ist als jede effektheischende Bühnentechnik. (Jerzy Grotowski,

Für ein armes Theater, 1965).