Die Befristeten (oder „Der Zweifel”)
von Elias Canetti
27. Februar 2026 in der Brotfabrik Bonn, 20:00 Uhr
28. Februar 2026 in der Brotfabrik Bonn, 20:00 Uhr
27. März 2026 Theater in der Kurve, Neustadt/Weinstr., 20:00 Uhr
28. März 2026 Theater in der Kurve, Neustadt/Weinstr., 20:00 Uhr
09. Mai 2026 Altes Helmholtz (Heinrich-Strangmeier-Saal), Hilden, 19:30 Uhr
13. Mai 2026 Zentrifuge Bonn, im Rahmen der Bonner Theaternacht 2026
30. Mai 2026 Zentrifuge Bonn, 20:00 Uhr
Fotos von Andreas Wichmann
Stimmen aus dem Publikum
„Das Stück hat so viele Ebenen und ist für ein Stück aus den 60ern brutal gut auf heute zu übertragen. Dazu einfach herausragend inszeniert!“ (Daniel B.)
„Man war so schnell mittendrin, dass man einfach vergessen hat, dass da nur drei Hocker auf der Bühne waren.“ (Karin L.)
„Es gab sehr viel Stoff zum Nachdenken. Und das tut auch richtig gut. Ich danke euch Künstlern für diese wertvolle Arbeit!“ (Marina S.)
Inhalt
Würden Sie es vorziehen, den Zeitpunkt Ihres Todes schon vorab zu kennen, um bis dahin relativ unbeschwert zu leben? Oder wäre Ihnen ein offenes Schicksal mit all seinen Gefahren und Unwägbarkeiten lieber? Elias Canettis Theaterstück aus dem Jahre 1964 beleuchtet diese beiden Entscheidungsfragen ebenso kunstvoll wie facettenreich.
Die „Befristeten“ leben in einer gleichsam Orwell’schen Gesellschaft, in der jedem Menschen qua gesetzlichem „Kontrakt“ eine bestimmte Anzahl an Lebensjahren verbindlich zugeteilt wird. Die Menschen tragen keine Namen. Benannt werden sie nach den zugewiesenen Lebensjahren (z.B. 12, 50, 88), wobei der jeweilige Geburtstag zugleich dem Todesdatum entspricht. Die Lebensfrist ist also exakt bemessen und jedem bekannt, festgehalten in einer Kapsel, die jeder Mensch um den Hals trägt.
Die Menschen scheinen diese fatalistische Gesellschaftsordnung zu akzeptieren, trotz gewisser Einwände. Doch was geschieht, wenn das System der Befristung von Lebenszeit als machterhaltende Ideologie entlarvt wird und die Befristeten zu zweifeln beginnen?
Besetzung
Fünfzig u.a. – Steffen Fischer
Freundin u.a. – Iris Sonntag
Kapselan u.a. – Andreas Görlich
Trauernde u.a. – Narina Karitzky
Dramaturgie und Regie - Achim Haag
Gesamtspieldauer: ca. 2 Stunden 15 Minuten (inkl. Pause)
Aufführungsrechte: Deutscher Theaterverlag GmbH, Weinheim
Fotos von Michael Meinhard / Bosse und Meinhard
Kontakt: 0228 328020 / 0160 95699051 - Post: Achim Haag, Hainbuchenweg 34, 53177 Bonn - E-Mail: [email protected]
